STELLEN DER UHRZEIT


Die Zeiger einer Analoguhr werden auf circa 10:10 Uhr gestellt. Die V-förmige Zeigerstellung wird vom Betrachter mit einem lächelnden Mund assoziiert und wirkt dynamisch. Der Sekundenzeiger erhält seine Position auf der 37. Er bildet den optischen Ausgleich zu Stunden- und Minutenzeiger und zeigt eine aufstrebende Linie. Ist eine Datumsanzeige vorhanden wird diese in der Regel auf den 24sten gestellt.


Das korrekte Einstellen der Zeit bei Analoguhren funktioniert nur, wenn der Energiefluss vom Werk zur Anzeige durch das Ziehen der Krone unterbrochen wird. Diese Vorrichtung haben nicht alle Modelle. Dann empfiehlt sich das Entfernen der Batterie und Einstellen der gewünschten Uhrzeit durch den Hersteller.


Digitaluhren arbeiten mit Ziffern, deren sieben Segmente in unterschiedlicher Anordnung so aufleuchten, dass sie als Zahlen lesbar werden. Für das Foto wird das Display in der Regel auf 8:45 Uhr gestellt. Diese Uhrzeit suggeriert den Tagesbeginn, was als positiv empfunden wird, und zeigt außerdem alle sieben Segmente gleichzeitig im Betrieb
Da die Entnahme der Batterie bei Digitaluhren nicht möglich ist, muss der Fotograf die gewünschte Uhrzeit mit einigen Minuten Vorlauf einstellen und im richtigen Moment den Auslöser drücken. Der zeitliche Aufwand ist dadurch oft höher als bei analogen Uhren. 


Die digitale Nachbearbeitung der Uhrzeit ist bei Digitaluhren leicht zu realisieren, bei Analoguhren – speziell bei Chronographen – mit erheblich höherem Aufwand verbunden.

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