VORBEREITUNG


Ob Serien- oder Imagefoto: Jede Uhr, die fotografiert werden soll, muss zunächst perfekt vorbereitet werden. Sie soll makellos aussehen und darf keine Gebrauchsspuren zeigen – im Gegensatz zum Alltag, in dem wir sie in der Bewegung, mit Lichtreflexen und nach einiger Zeit mit Tragespuren erleben. Für die Aufnahme wird jede Uhr in mehreren Arbeitsschritten sorgfältig präpariert.

Säubern der Uhr
Die Uhr ist meist durch Lacke oder Folien geschützt. Der Schutz wird abgelöst, Fett, Schmutz und Fingerabdrücke mit Spiritus abgewischt, Staub und Flusen mit einem Pinsel oder weichen Tuch entfernt. Das passiert sehr gewissenhaft, da kleinste Fussel sonst in der digitalen Nachbearbeitung beseitigt werden müssen. Das Glas ist bei Uhren und ihren Prototypen werksseitig immer fest montiert. Befinden sich unter dem Glas Fusseln, Staubkörnchen oder Fingerabdrücke, können diese vom Fotografen nicht manuell beseitigt werden. Darum erleichtert eine Uhr, die in einwandfreiem Zustand geliefert wird, die Fotografie erheblich.

Uhrglas
Das Uhrglas schützt Zifferblatt und Zeiger und fällt im Alltag kaum auf. Es kann beim Fotografieren allerdings so stark reflektieren, dass es den Blick erheblich behindert und das "Gesicht" der Uhr nicht brillant und plastisch wirkt. Wurde das Glas früher entfernt, lässt man heute die Uhr intakt und verwendet stattdessen (Tilt & Shift) Spezial-Objektive oder eine Fachkamera um Reflexionen zu vermeiden. Eine digitale Nachbearbeitung des Zifferblatts ist immer notwendig damit es in der Darstellung Frische und Klarheit erhält.

Präparieren der Uhren
Die Uhren werden auf Spangen gezogen oder mit anderen Hilfsmitteln, die für den Betrachter unsichtbar bleiben, in die gewünschte Form gebracht. Viele Positionen sind möglich, aber nicht alle.

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